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Research-Projekt: Faserpulpe im Einsatz für die Caritas Vorarlberg
Die ID-Studierenden Clemens Friedl, Jakob Mair und Florian Steidl haben sich in einem Research-Projekt intensiv mit dem Werkstoff Faserpulpe auseinandergesetzt. Die Arbeit spannte den Bogen von der grundlegenden Herstellung des Materials bis hin zur konkreten Produktentwicklung.
Prozessanpassung und Herstellung im Fokus
Im Zentrum des Projekts standen Versuche zur Annäherung an traditionelles Hadernpapier. Gemeinsam mit den Betreuer*innen vor Ort wurde Papier geschöpft. Dabei kam ein spezielles Verfahren zum Einsatz, bei dem ein Nasssauger das Material direkt in unterschiedliche Formen zieht.
Das Team hat den gesamten Prozess gezielt auf die Anforderungen der „Startbahn“ angepasst. Durch die Entwicklung spezieller Arbeitshilfen und Schablonen, die direkt vor Ort eingebracht wurden, lassen sich die Produkte auf sehr unterschiedliche Weise herstellen. Dadurch ist für möglichst viele Jugendliche ein passender Arbeitsschritt dabei, der das Interesse am Handwerk wecken kann und schnelle Erfolgserlebnisse ermöglicht.
Ein wesentlicher Teil des Projekts war die Durchführung mehrerer Workshops. Das Team arbeitete dabei direkt mit den Jugendlichen vor Ort zusammen. Zudem fand ein Wissenstransfer im Rahmen eines Workshops für die Betreuer*innen in Vorarlberg statt. Diese geben das erlernte Wissen nun an die Jugendlichen bei der „Startbahn“ (einer Initiative zur Arbeitsreintegration) weiter, um das Projekt langfristig und nachhaltig vor Ort zu verankern.
Foto Credits: Clemens Friedl, Jakob Mair und Florian Steidl

