PÖTTINGER Vision 2030
Die „PÖTTINGER Vision 2030“ ist eine intelligente Kommunikations- und Sensoreinheit, gestaltet für eine bessere Kommunikation, autonom fahrender, landwirtschaftlicher Maschinen. Das Konzept besteht aus einem vierteiligen, additiven und einklappbaren System, welches zur Bestückung unterschiedlichster, Landwirtschaftlicher Maschinen-Fahrzeugkombinationen gestaltet wurde.
Die Arbeit am Feld wird zunehmend von autonom fahrenden Maschinen bewältigt. Durch diesen Wandel verändert sich nicht nur die Feldarbeit, auch die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine stoßt auf neue Herausforderung. Das Bewahren von Sicherheit und Vertrauen gegenüber dem Arbeitsprozess stehen dabei an oberster Stelle.
Die „PÖTTINGER Vision 2030“ ermöglicht es mithilfe der eingebauten Sensorik und der standardisierten Schnittstelle für Datenübertragung (ISOBUS), nicht-autonome Fahrzeuge zu vollautonom fahrenden Systemen umzurüsten. Mithilfe von LiDAR, Kamera, Ultraschall, und Radarsensoren, wird die Fahraufgabe bewältigt und die Sicherheit für Mensch und Tier am Feld sichergestellt. Das ausgeklügelte Kommunikationssystem bestehend aus einem zentralen Bildschirm (Textbasierte Kommunikation), horizontal und vertikal ausgerichteten Blinker (Bewegungsanzeigen) sowie Begrenzungslichter, die zum Abschätzen der Fahrzeugdimensionen bei Dunkelheit dienen. Um visuell von diesen Kommunikationselementen nicht abzulenken, wurde die Form- und Farbgebung der Kommunikations- und Sensoreinheit bewusst reduziert gestaltet.
Florian Koneczny
Industrial Design
Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung Linz
Projektbetreuung:
Univ.-Prof. Mag.art. Elke Bachlmair
Univ.-Prof. Mag.art. Mario Zeppetzauer
Credits:
Florian Koneczny

